SpiderBoard
Registrierung Galerie Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite

SpiderBoard » Studieren in Hagenberg » Pressestimmen » Spannender Medizinbereich: HSSE-Absolvent Christian Zillner im Interview » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Spannender Medizinbereich: HSSE-Absolvent Christian Zillner im Interview
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
HSD Media
Medienbeobachtung und Online-Redaktion

[meine Galerie]


Dabei seit: 18.07.2007
Beiträge: 36
Herkunft: Hagenberg

Spannender Medizinbereich: HSSE-Absolvent Christian Zillner im Interview Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Man muss nicht Ärztin oder Arzt sein, um im spannenden Medizinbereich zu arbeiten. Christian Zillner ist über ein Technikstudium in die Firma General Electric Medical Systems eingestiegen und entwickelt dort innovative Software- und Hardware-Lösungen für medizinische Ultraschall-Geräte.


"Mittlerweile bin ich schon seit 2 Jahren hier und es gefällt mir hier sehr gut", erzählt Christian Zillner über seinen Job bei General Electric (GE) Healthcare in Zipf/OÖ. Das eigenständige Entwicklungs- und Produktionszentrum am Oberösterreichischen Unternehmenssitz ist Weltmarktführer im Bereich diagnostische 3D/4D-Ultraschallgeräte. Diese werden hauptsächlich für die Mutterleibsuntersuchung von ungeborenem Leben und in der Gynäkologie eingesetzt, wobei auch konventionelle Ultraschalluntersuchungen möglich sind.


Medizinische Diagnostik braucht innovative Software

Christian Zillner ist Absolvent des Studiengangs Hardware/Software Systems Engineering (HSSE) aus Hagenberg/OÖ und arbeitet bei GE als Entwickler in der Abteilung Software Engineering. "Mein Tätigkeitsfeld ist die Entwicklung von spezieller Software in C++ unter Windows für die 3D/4D Ultraschall-Diagnostik. Ausgehend von einer Ultraschallaufnahme wird ein 3D-Modell berechnet, welches eine sehr realitätsnahe Darstellung der ansonsten nur schemenhaften Umrisse ermöglicht. Durch die Software ist es nun sehr einfach möglich, per Knopfdruck diagnostisch wertvolle Ergebnisse zu bekommen."

Wie nahe diese innovative Software an die Realität herankommt, zeigt er uns anhand eines Bildes: Links das errechnete 3D-Modell der Software und rechts das Kind nach der Geburt.




Durch Ultraschall erhält man allerdings keine Farbinformationen. Deshalb wird mit so genannten Falschfarben gearbeitet. Das 3D-Modell ist hier mit einem Braunton eingefärbt, die Schattierung erfolgt automatisch.


Globales "Center of Excellence"

Mit der Entwicklung dieser besonderen Ultraschall-Geräte gilt der Standort in Zipf als globales "Center of Excellence" innerhalb des GE Healthcare Konzerns. Und die Entwicklungen zusammen mit den Medizinern schreiten rasant voran. "In meinem Kompetenzbereich bin ich auch Ansprechpartner für unsere Mediziner, um vorneweg Machbarkeiten bzw. Aufwandsschätzungen für deren Weiterentwicklungswünsche durchzuführen", erzählt uns Zillner weiter.


Leistungsstarke und kompakte Geräte

Neben dem Voluson E8 - einem Konsolengerät und gleichzeitig auch wertvollstem Produkt der Ultraschall-Reihe, gibt es noch ein tragbares Gerät im Notebook-Format. Beide werden ausschließlich in Zipf entwickelt und in die ganze Welt exportiert.






Dreidimensionale Bilder von Ungeborenen

Was so ein Ultraschallgerät zu leisten im Stande ist, präsentiert er uns anhand einiger Aufnahmen eines heranwachsenden Föten im Mutterleib. Die Bilder zeigen das Ungeborene in unterschiedlichen Schwangerschaftswochen in beachtlicher Bildqualität.






Und noch eine weitere, sehr nette Aufnahme hat er für uns: Zwillinge




Besonders beeindruckend ist die spezielle 4D-Funktion der Geräte. Denn das 3D-Modell zeigt auch sämtliche Bewegungen des Föten, sodass sich in Echtzeit mitverfolgen lässt, wie sich das Kind im Mutterleib bewegt. Bei dieser ansprechenden Darstellungsqualität ist das ein durchaus faszinierendes und berührendes, erstes Erlebnis für die werdende Mutter.


Die Software

Mittels der leistungsfähigen Software können Auswahlbereiche bestimmt werden, aus denen das 3D-Modell erstellt wird. Im nachfolgenden Bild wurde die Wirbelsäule im Referenz-Bild (links) markiert. Daraus wird nun ein 3D-Bild generiert, welches rechts dargestellt ist. Im eingefärbten Modell sind die 12 Rippenpaare des Kindes nun genau ersichtlich.






Mit HSSE-Studium im Medizinbereich

"Der Medizinbereich ist meiner Meinung nach sehr interessant für HSSE-Absolventen und mit jährlichen Wachstumsraten von 20 Prozent, wie hier in Zipf, auch wirtschaftlich zu beachten", sagt uns Zillner. "Auch dadurch, dass Hardware und Software eng miteinander verbunden sind und HSSE-Absolventen in der Hard- und auch Software Abteilung hier arbeiten, hebt dies noch einmal hervor", so der Spezialist weiter. Tatsächlich ist das Wachstum in dieser Branche enorm. Bremsender Faktor ist hier allein der Mangel an Software- und Hardware-Entwicklern.


Abschließend möchten wir noch von ihm wissen, wie er das HSSE-Studium rückblickend sieht und wie weit er die Ausbildung im aktuellen Job nützen kann. "Das HSSE-Studium bietet ein sehr weites Spektrum an technischen Gebieten. Es ist klar, dass man nur einen Teil im Job verwenden kann. Es zeigt sich aber im Berufsleben sehr schnell, ob eine gute Ausbildung vorhanden ist, und das kann ich beim HSSE-Studium auf alle Fälle bestätigen."





Zur Person:

DI (FH) Christian Zillner hat die HTL Braunau für Technische Informatik besucht. Das Fachhochschul-Studium HSSE in Hagenberg hat er im Jahr 2006 mit Auszeichnung abgeschlossen. Die Diplomarbeit ist bereits in Zusammenarbeit mit der Firma GE Medical Systems entstanden, wo er direkt nach dem Studium als Software Engineer eingestiegen ist.


Zum Unternehmen:

Der US-Konzern General Electric (GE) hat 2001 die Firma Kretztechnik übernommen. GE ist ein Mischkonzern, der von Flugzeugturbinen über Kraftwerksanlagen und Finanzdienstleistungen bis hin zur Medizinischen Diagnostik in über 100 Ländern tätig ist und mehr als 300.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt.




GE Medical Systems Kretztechnik ist Teil der Sparte GE Healthcare und beschäftigt am Standort in Zipf ca. 250 Mitarbeiter und fertigt rund 5000 Ultraschallsysteme und ca. 17.000 Sonden pro Jahr. Der Weltmarktanteil beträgt über 30 Prozent, die jährlichen Wachstumsraten betragen 20 Prozent.


GE Medical Systems
Kretztechnik GmbH & Co OHG
Tiefenbach 15
A-4871 Zipf


Der Studiengang HSSE bedankt sich bei General Electric Medical Systems Kretztechnik für die freundliche Unterstützung.

Fotos © GE Medical Systems

© HSSE Media
17.07.2008 12:48 HSD Media ist offline E-Mail an HSD Media senden Beiträge von HSD Media suchen Nehmen Sie HSD Media in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
SpiderBoard » Studieren in Hagenberg » Pressestimmen » Spannender Medizinbereich: HSSE-Absolvent Christian Zillner im Interview

Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH